Das Frage-und-Antwort-Modul von Facebook mag noch nicht so ausgereift sein, es ist trotzdem ein weiterer Schritt in Richtung Informationsbeschaffung innerhalb der Social Network Plattform.

Der Wettbewerb um Informationen

Informationsbeschaffung war und ist ein Thema, das bislang auf Googles Seite stattfindet. Wer etwas wissen will, googelt sich die Antwort. Mit Facebooks neuem Dienst ist wieder ein Baustein eingefügt, der dazu beiträgt Googles Dominanz Schritt für Schritt zu beenden.

Je mehr Menschen dazu übergehen, ihre Fragen in Facebook zu stellen, anstatt sie als Suchanfragen in Google zu platzieren, desto stärker verändern sich die Gewichte im Netz. Natürlich bietet Facebooks Frage-und-Antwort keinen vollwertigen Ersatz zu Googles Index. Das ist auch gar nicht nötig. Es ist eine alternative Methode gesuchte Informationen zu finden. Interessant wird sie nicht durch die aktuelle Qualität des Dienstes sondern durch die Anzahl der Menschen, die Facebook aktiv nutzen.

Die Wettbewerbssituation

Während Facebook ein alternatives Angebot integriert, das zumindest in Teilen geeignet ist, der Suche in Google eine Systemalternative gegenüber zu stellen, ist es Google noch nicht gelungen in der Kernleistung von Facebook eine nennenswerte Alternative aufzubauen. Die Waage hat sich wieder ein kleines Stück zu Gunsten von Facebook geneigt. Strategisch ist es für Facebook leichter, eine Suche zu integrieren, als für Google ein Social Network aufzubauen. Facebook kann zur Not auf externe Partner zurück greifen.

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